BIOFA Holzlasuren Art. Nr. 1064-1079 (farbig), Art. Nr. 1075 (farblos)
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Technisches Datenblatt
Eigenschaften
Die BIOFA-Holzlasuren ergeben einen transparenten, seidenglänzenden, elastischen Film, der schmutz- und wasserabweisend ist und das Holz atmen, sowie Wasserdampf diffundieren läßt. Die Lasuranstriche erfüllen bei sachgemäßem Auftrag die Spielzeugnorm EN 71, Teil 3, sowie die DIN 53160 Schweiß- und Speichelechtheit. Die Oberflächen sind bedingt kratzfest.
Inhaltsstoffe
Aliphatische Kohlenwasserstoffe, Citrusschalenöl,
Ricinenöl, Leinöl, Safloröl, Holzöl, Kolophoniumharz-Ester,
Ethanol, Quellton, Zinkoxid, Kieselsäure, Cobalt-, Zirkonium- und
Zink-Octoat-Trockner.
Diverse Pigmente je nach Farbton: Titandioxid, Eisenoxidpigmente,
Chromoxidgrün.
Farbtöne
große Farbpalette |
Anwendung
Die farbige Lasur eignet sich für alle glatten, geschliffenen
Hart- und Weichhölzer im Innen- und Außenbereich, z.B. Fassadenverschalungen,
Fenster, Türen, Garagentore, Zäune, Holzdecken, Fachwerk usw. Auch
sägerauhe Hölzer können mit den Lasuren behandelt werden. Aufgrund
der höheren Saugfähigkeit wird mehr Material benötigt und die Anstriche
werden wesentlich farbintensiver. Die Lasuren eignen sich auch zur
Behandlung von Möbeln und Spielzeugen. Durch Verwendung der weißen
Lasur kann das Nachdunkeln von hellen Hölzern verzögert bzw. überdeckt
werden.
Die farblose Lasur wird nur für den Innenbereich empfohlen, nicht
im Außenbereich.
Die Holzlasuren nicht unter 12 °C verarbeiten.
Vorbehandlung
Der Untergrund muß trocken (Holzfeuchte max. 14 %) und frei von fettigen Verunreinigungen sein, evtl. mit Verdünnung 0500 reinigen. Im Außenbereich muß mit Holzimprägnierung 1010 vorbehandelt werden. Gut haftende Altanstriche müssen vor dem Nachstreichen sorgfältig gereinigt und angeschliffen werden. Alte lose Anstriche entfernen, anschleifen und reinigen. Im Außenbereich anschließend mit Holzimprägnierung 1010 behandeln. Wird Bläueschutz nach DIN 68 805 gefordert, muß bläuegefährdetes Holz (z.B. Kiefer) mit einem handelsüblichen Bläuesperrgrund vorbehandelt werden. Gerbsäurehaltige Hölzer (z.B. Eiche) oder Tropenhölzer (z.B. Framire) für Aussenbauteile wie Fenster, Türen, etc. müssen vor der Erstbehandlung mit Terpentinersatz oder Spiritus gründlich abgewaschen werden.
Verarbeitung
Die Holzlasur ist nach gründlichem Umrühren gebrauchsfertig. Das Material wird mit einem Pinsel (Lasurpinsel) dünn aufgebracht. Es kann auch im Spritzverfahren verarbeitet werden. (Druckluftspritzen: Düse 1,0-1,5 mm, Spritzdruck 2-2,5 bar/Airless: Düse 0,23-0,28 mm, Spritzdruck 2 bar, Materialdruck 80 bar).
Wichtig : bei der Verarbeitung und Trocknung der Produkte ist für optimale Frischluftzufuhr zu sorgen !
Innenbereich
Die farbigen Lasuren können in jedem beliebigen Verhältnis mit farbloser Lasur gemischt werden, je nach gewünschter Farbintensität. Hauchdünne Lasuranstriche lassen die Holzstruktur besonders schön hervortreten.
Außenbereich
Der Schutz gegen Witterungseinflüsse, speziell gegen die holzzerstörenden UV-Strahlen, hängt von der Pigmentdichte und damit von der aufgetragenen Schichtdicke ab. Je stärker die Beanspruchung durch Sonne und Regen, desto mehr farbige Anstriche sind erforderlich. Im Außenbereich sind an den Wetterseiten mindestens drei Anstriche aufzubringen. Außenbauteile (Fenster, Türen, usw.) müssen vor dem Einbau und der Verglasung allseitig mindestens mit einem Grundanstrich und einem Zweitanstrich versehen werden (gemäß VOB, Teil C, DIN 18355):
Trocknung
Der Anstrich ist nach 6-12 Stunden staubtrocken, nach 12-24 Stunden schleif- und überstreichbar, nach 7 Tagen durchgetrocknet (23 °C / 50-55 % rel. Luftfeuchte). Trockungsverzögerung durch niedrige Temperaturen, hohe Luftfeuchte sowie gerbsäurehaltiger Hölzer oder bei Tropenhölzern ist möglich.
Verbrauch/Ergiebigkeit
Die Verbrauchsmenge ist von der Saugfähigkeit und der Beschaffenheit des Untergrundes abhängig. Im Durchschnitt ergeben sich folgende Werte bei dreimaligem Anstrich. Verbrauch 70-100 ml/m². Ergiebigkeit 10-14 m²/ltr..
Reinigung der Arbeitsgeräte
Mit Verdünnung 0500.
Lagerung
Kühl und trocken lagern. Bei angebrochenen Gebinden kann Hautbildung an der Oberfläche auftreten. Behälter fest verschließen. Reste in kleinere Gebinde umfüllen.
Gebinde
0,25 ltr. / 0,75 ltr. / 2,5 ltr. / 10 ltr. / 30 ltr. Blechgebinde
Sicherheitshinweise
Entzündlich, VbF A III. Das Produkt ist brennbar. Mit Holzlasur getränkte Lappen wässern oder auf nicht brennbarem Untergrund ausgebreitet trocknen lassen. (Selbstentzündungsgefahr!) Danach dem Hausmüll zuführen. Auch Naturprodukte gehören nicht in Kinderhände.
Durch die eingestezten Naturrohstoffe kann ein typischer Produktgeruch auftreten.
Entsorgung
Lassen Sie sich beim Kauf über die benötigte Menge beraten, damit möglichst wenig Reste übrig bleiben. Gebinde pinselrein entleeren und dann den Wertstoffhöfen zuführen. Lösemittelhaltige, flüssige Reste gehören in den Sondermüll! Eingetrocknete Produktreste können dem Hausmüll zugeführt werden.
GISCODE: M - KH 02
Abfallschlüssel: 080111
Die Angaben und Hinweise des technischen Datenblattes sind verbindlich. Falls von diesen Vorschriften abgewichen werden muß, ist mit der anwendungstechnischen Abteilung der Fa. BIOFA vorher Rücksprache zu halten. Die allgemeinen Regeln der Bautechnik müssen eingehalten werden. Mit Erscheinen dieses Datenblattes verlieren alle bisherigen Angaben ihre Gültigkeit.
Stand: 09.04.2003 Art. Nr. 1062
BIOFA Naturprodukte W. Hahn GmbH
Dobelstr. 22, D-73087 Boll
Internet: www.biofa.de
Tel. 07164-9405-0, Fax 07164-9405-96
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